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Programm und Materialien
Modellierung und Beherrschung der Komplexität
Die Komplexität von Softwareprojekten nimmt immer stärker zu, Dazu
trägt der Bedarf nach Lösungen für komplexere Problemstellungen genauso
bei wie die Einbindung in existierende, meist heterogene Systeme. Zur Beherrschung
dieser Komplexität müssen Methoden des Software Engineering zum Einsatz
kommen, die durch Werkzeuge unterstützt werden. An Methoden und Werkzeuge
werden hohe Anforderungen gestellt. Dazu gehört insbesondere die interdisziplinäre
Struktur, um mit einander verbundene Aspekte der Anforderungen zu verzahnen
und erfolgreich umzusetzen, wie qualitative Anforderungen nach Ergonomie,
Flexibilität und hoher Verfügbarkeit.
Der Workshop dient der Vorstellung von Ergebnissen und aktuellen Arbeiten
der Forschung und der industriellen Anwendung in verschiedenen Bereichen
des methodischen Software Engineering. Gemäß dem aktuellen Motto sollen
Fragen der Modellierung und der Beherrschung der Komplexität im Mittelpunkt
stehen. Dazu gehören Aspekte wie:
-
Objektorientierte Modelle und ihr Einsatz in der Praxis der Softwareentwicklung
-
Modellbasierte Entwicklung
-
Unterstützung von Veränderung
-
Zusammenwirken von Modellen des Software Engineering mit solchen der Systementwicklung
-
Integration von Methoden für die Umsetzung nichtfunktionaler Anforderungen,
wie z.B. Sicherheit, Zuverlässigkeit, Zeitverhalten, Flexibilität, Skalierbarkeit
-
Eignung von Objektorientierten Modellen für Methoden- und Werkzeugeinsatz
Der Workshop richtet sich gleichermaßen an Wissenschaftler mit Arbeitsgebiet
Software Engineering wie an Praktiker der industriellen Softwareentwicklung.
Als Workshop und Fachgruppentreffen sind natürlich die Mitglieder der Fachgruppe
OOSE der Gesellschaft für Informatik besonders zur Teilnahme eingeladen.
Durch einen hohen Grad der Interaktion und die Orientierung der Gruppendiskussion
an den Interessen der Teilnehmer soll der Workshop einen hohen Nutzen für
die Teilnehmer erreichen.
Format:
Der eintägige Workshop besteht aus einigen Vorträgen am Vormittag und einer
Gruppendiskussion am Nachmittag. Ziel der Gruppendiskussion ist die Zusammenstellung
von wesentlichen Fragestellungen auf den behandelten Gebieten, sowohl für
die Forschung als auch in der industriellen Anwendung. Dazu ist es erwünscht,
dass jeder Teilnehmer zu Beginn der Diskussion kurz (2 min) seinen Standpunkt
darstellt.
Programm:
09:00 - 10:00
Züllighoven, Heinz: Die Komplexität großer
IT-Projekte beherrschbar machen. Eingeladener Vortrag
(
Folien 9,8 MB)
10:00 - 10:30
Axenath, Björn; Sudmann, Oliver: Project
Planning Support by Model Checking
10:30 - 11:00 Kaffeepause
11:00 - 11:30
Weiss, Roland; Koziolek, Heiko; Doppelhamer,
Jens: Modelling
and Predicting Performance Impacts in a Service-oriented, Industrial Software
System from the Automation Domain
11:30 - 12:00
Bode, Stephan: On
the Role of Evolvability for Architectural Design
12:00 - 12:30
Becker-Pechau, Petra: Stilbasierte
Architekturprüfung
12:30 - 14:00 Mittagessen
14:00 - 14:30 Position Statements und kurze Vorstellung der Teilnehmer
14:30 - 15:00 Festlegung von Ziel und Vorgehen der Gruppendiskussion
15:00 - 15:30 Gruppendiskussion Teil I:
Herausforderungen,
Methoden und Erfahrungen in Forschung und in industrieller Anwendung
15:30 - 16:00 Kaffeepause
16:00 - 17:00 Gruppendiskussion Teil II:
Herausforderungen, Methoden und Erfahrungen in Forschung und in industrieller
Anwendung
17:00 - 17:30 Zusammenfassung und Abschluß der Gruppendiskussion,
Beratung weiterer Schritte
17:30 Ende des Workshops
Termine:
02.10.2009 Workshop in Lübeck, Hörsaalzentrum (Audimax) Raum
AM S3,
Programmkomitee:
Gregor Engels, Universität Paderborn
Matthias Riebisch, TU Ilmenau
Bernhard Schätz, TU München
Peter Tabeling, Intervista AG Berlin
Christian Zeidler, ABB CRC Ladenburg
Weitere Informationen:
Webseite
der FG OOSE
Querschnittsfachausschuss Modellierung
der GI
Webseite der Konferenz Informatik
2009